Lösung Oplocks Server 2019 Clints Win10

Alles was nicht wirklich Programmierung ist, aber auch nicht Plaudereien im Raucherraum

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Lösung Oplocks Server 2019 Clints Win10

Beitrag von zehner@interfina.net »

Hallo in die Runde,

ich weiß, Thema ist 1.000 Mal durchgekaut. Leider überall im Netz mit verschiedensten Lösungsvorschlägen und immer abhängig davon welches Serverbetriebssystem und welche Clients.
Ich bin langsam das rumprobieren leid, vor allem, weil ich bei aktuellen "Problemchen" gar nicht weiß, ob es damit zusammenhängt....

Wir haben einen neuen Server (eigentlich 2) und darauf mit Hyper-V, virtuelle Server 2019 installiert bekommen. Ist also ganz frisch alles. Vorher hatten wir reale Server 2012, das nur am Rande. Wie die konfiguriert waren, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich bin weder dauerhaft vor Ort, noch habe ich die konfiguriert. Ich habe immer nur gesagt: "SMB2 aus, SMB1 an, Oplocks ausschalten."

Hat gut funktioniert eigentlich... Die Clients habe ich eigentlich immer mit dem Alaska-Tool eingestellt. ;-).

So, 2019 ist ja viel neuer als 2012 und hat viele neue Fetures was das Cachen angeht, die ich alle nicht kenne. Unser "Serveradmin" macht mir jetzt dauernd Vorschläge, was man einstellen kann (z. B. SMB3-Lease). Ich habe zwar bisher keine Indexprobleme, aber ständig findet mein FoxPro-Programm die Daten nicht mehr ("Fehler beim Lesen der Datei K:\pfad\datenbank.dbc").
Die Verbindung schein immer mal wieder ganz kurz weg zu sein. Und mit "Verbindung" meine ich nicht unbedingt die physische. Im Explorer sind alles Shares zu sehen und zu bedienen.
Dieses Verhalten gab es auf dem 2012-Server jedenfalls nicht.

Oh, langer Text :-). Eigentlich wollte ich nur wissen, wer auch (Virtuelle) Server2019 und Win10-Clients mit FoxPro, Alaska, Clipper, sonstwas Filebasiertes im Einsatz hat und dort wie die Server und Clients bzgl. SMBs, Oplocks, etc. eingestellt hat. Das würde mir einfach diese Baustelle zu machen und gleichzeitig dieses Thema aus der Fehlersuche ausschließen.

Vielen Dank an alle im Voraus! :-)
Viele Grüße
Stefan
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brandelh
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Re: Lösung Oplocks Server 2019 Clints Win10

Beitrag von brandelh »

Noch haben wir keine 2019 Server, auf der Alaska Site kann man das SMB2 Tool downloaden, aber dort steht, dass ab Win 8 als Client und Server 2012 keine Anpassung mehr nötig wäre, wenn man Xbase 2.00 nutzt.

:arrow: https://www.alaska-software.com/communi ... p#download

Ich nutze ausschließlich die UNC Namen (\\server\freigabe\pfad\datei)
Gruß
Hubert
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Koverhage
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Re: Lösung Oplocks Server 2019 Clints Win10

Beitrag von Koverhage »

Ich nutze ausschließlich die UNC Namen (\\server\freigabe\pfad\datei)
Würde ich auch gerne,
Ich benutze IMGVIEW von Alaska. Das kann ich nicht auf UNC umstellen.
Gruß
Klaus
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Re: Lösung Oplocks Server 2019 Clints Win10

Beitrag von zehner@interfina.net »

brandelh hat geschrieben: Di, 03. Nov 2020 11:34 Ich nutze ausschließlich die UNC Namen (\\server\freigabe\pfad\datei)
"Früher", also ganz viel "früher" bin ich auch mit UNC-Namen gestartet. "Damals" hatte ich aber die Erfahrung gemacht, dass es virel zu lange dauerte, bis Windows immer soweit war und Daten geliefert hat. Im Zweifelsfall will der Fux nicht so lange warten. Mit Shares ging es dagegen immer problemlos.

Warum benutzt du denn "ausschließlich" UNC?
Viele Grüße
Stefan
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Re: Lösung Oplocks Server 2019 Clints Win10

Beitrag von mini990 »

Servus,
wir haben inzwischen einige "reale" 2019er Server im Kundenstamm.
Es läuft alles ohne irgendwelche SMB-Anpassungen o.ä.
Da Laufwerksmapping nicht mehr empfohlen ist, hab ich auch alles auf UNC Pfade umgestellt.
Für bestimmte Fremdprogramme oder Funktionen wie imageview, die zwingend einen Laufwerksbuchstaben
benötigen nutze ich temporäre Laufwerkszuweisungen.
Die Funktionen dazu hab ich hier schon mal gepostet.

Gruß Stefan
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brandelh
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Re: Lösung Oplocks Server 2019 Clints Win10

Beitrag von brandelh »

zehner@interfina.net hat geschrieben: Di, 03. Nov 2020 15:27
brandelh hat geschrieben: Di, 03. Nov 2020 11:34 Ich nutze ausschließlich die UNC Namen (\\server\freigabe\pfad\datei)
"Früher", also ganz viel "früher" bin ich auch mit UNC-Namen gestartet. "Damals" hatte ich aber die Erfahrung gemacht, dass es virel zu lange dauerte, bis Windows immer soweit war und Daten geliefert hat. Im Zweifelsfall will der Fux nicht so lange warten. Mit Shares ging es dagegen immer problemlos.

Warum benutzt du denn "ausschließlich" UNC?
1. wird es empfohlen, da so die modernere Netzwerktransportversion verwendet wird, zumindest soweit ich das beurteilen kann.
2. Laufwerksmapping ist viel aufwändiger, das muss der Admin einstellen und ist User abhängig, der könnte das auch ändern ...
3. wenn der Zugriff grundsätzlich (bei uns mit Gruppenrechten) erlaubt ist, geht das immer sofort, die Laufwerkszuordnung kommt teilweise Minuten später.
Gruß
Hubert
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Re: Lösung Oplocks Server 2019 Clints Win10

Beitrag von zehner@interfina.net »

Hallo an Alle,

danke für die Antworten. Sehr interessant finde ich auch die UNC-Anbindung. Das werde ich auf jeden Fall bei unserer Software prüfen. Vielleicht gibt's dann auch mehr performance.

Danke auch für den Hinweis von Stefan zu den SMB-Einstellungen. Dafür spricht, dass wir bis dato auch keine Indexschäden hatten, egal ob SMB1 oder 3 mit Lease.
Viele Grüße
Stefan
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